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Lindauer Zeitung 09.12.2003 "Alles im Leben ist eine Brücke" |
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| Ins Reich der Filmmusik entführte der Musikverein
Weißensberg seine Gäste beim Jahreskonzert. LZ-Foto: Roither |
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Ein Jahreskonzert: ist auch der geeignete Anlass für Ehrungen. Zum erfolgreichen Bestehen des D2-Kurses konnte Oskar Bihler, stellvertretender Bezirksleiter des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes (ASM), Steffi Schäfler und Ingrid Martin beglückwünschen. Für zehn Jahre aktive Mitarbeit im Musikverein wurde Christine Löffler mit der bronzenen Anstecknadel geehrt. Silberne Anstecknadeln erhielten Julia Berger, Barbara Klees und Martin Steur, die seit 15 Jahren aktiv dabei sind. Weil sich der Musikverein Weißensberg nicht zuletzt durch vorbildliche Jugendarbeit auszeichnet - derzeit werden hier 50 Kinder und Jugendliche ausgebildet - wurden auch die "Neuen" Sandra Gabriel, Yvonne Egle und Sebastian Schlott vom zweiten Vorsitzenden Siegfried Egle ganz offiziell begrüßt. Ein besonderes Jubiläum, so Egle in seinem Rückblick, wurde
schon im Mai diesen Jahres gebührend gefeiert: das 30-jährige
Bestehen der Partnerschaft mit dem Musikverein Rotkreuz/Schweiz. Nicht
nur musikalisch trage die Partnerschaft Früchte, im Laufe der Jahre
seien auch zahlreiche Freundschaften entstanden, erklärte dessen
Präsident Michael Fankhauser. Nach der Pause war Filmmusik angesagt. Bevor der MV mit "The James
Bond Theme" von Monty Norman, arrangiert von Jan van Kraeydonck,
Spannung pur servierte, listete der gut informierte Moderator genauestens
die Anzahl der in den 21 Filmen für den erfolgreichen Agenten geschüttelten
(nicht gerührten) Wodka-Martini auf und wie viele Techtelmechtel
007 an welchen Orten zu überstehen hatte. Auf eine andere Ebene,
nämlich die zum Mitswingen, lud der "Soul Bossa-nova" von
Quincy Jones in der Bearbeitung von Masato Myokoin ein. Die eindrucksvollen
Soli hierzu lieferten Andi Heine (Trompete) und Peter Langer (Posaune).
Von den Siebzigern direkt ins Römische Reich entführten "The
Gladiators" von Hans Zimmer, arrangiert von Roy Phillippe, und als
Schluss- und Höhepunkt des Jahreskonzerts hatten die Weißensberger
mit "Pop looks Beethoven" schicksalhafte Töne von Europas
großem Komponisten im modernen Arrangement von Richard Newman im
Gepäck. Extra-Leckerbissen |
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