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Lindauer Zeitung 09.03.2006 Musikverein wünscht sich zusätzlichen Proberaum |
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Wünscht sich mehr Platz für die Proben: Der neu gewählte
Vorstand des Musikvereins Weißensberg |
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WEISSENSBERG (wg) - Die diesjährige Generalversammlung des Musikvereines
Weißensberg stand ganz im Zeichen der turnusgemäßen Neuwahlen
des Vorstands. Weitere Themen waren die intensive Jugendarbeit und die
zunehmende Raumnot des Musikvereins. Nach dem musikalischen Empfang durch die Kapelle begrüßte
der Vorsitzende Siegfried Egle die über 50 Anwesenden in der Weißensberger
Festhalle. Zunächst ließ er das vergangene Jahr Revue passieren.
Die 47 Musiker absolvierten knapp hundert Auftritte, Proben und Ständchen,
besonders hob er zwei Musikerhochzeiten vor. Erfreut zeigte sich Egle
über die Erfolge in der Jugendarbeit. 37 Jugendliche seien in Ausbildung
- viele davon treten bereits in der Nachwuchskapelle auf - 21 Kinder hätten
mit dem Blockflötenunterricht begonnen. Egle bedankte sich an dieser
Stelle bei den Eltern und bei der Gemeinde für die Unterstützung.
Er wies darauf hin, dass der Musikverein auf Wunsch ein Ausbildungsinstrument
stellt, was einen beachtlichen finanziellen Aufwand bedeute. Es zeichne
sich allerdings ein Problem ab: Durch die vielen Ausbildungsstunden und
Proben sei das Musikheim chronisch überbelegt, und er hoffe auf eine
Lösung in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und anderen Vereinen. Zwei Musiker werden geehrt Der Geschäftsführer Rainer Wetzel berichtete über die
finanzielle Situation des Vereins. Durch ein sehr gutes Ergebnis beim
Neujahrsblasen und durch Einsparungen sei ein kleiner Überschuss
erwirtschaftet worden. Die Einsparungen bei den Instrumenten würden
aber erfahrungsgemäß in den Folgejahren wieder von Neuanschaffungen
aufgefressen. Ein weiterer Kostenfaktor seien neue Möbel für
das Musikheim, die nach vielen Jahren nach und nach ausgetauscht werden
müssen. Wetzel bedankte sich bei der Gemeinde Weißensberg für
die gute Zusammenarbeit und für die finanzielle Unterstützung,
besonders auch bei der Jugendausbildung. Ein Musikverein fordere beachtlichen
finanziellen Aufwand - so seien bei vielen Auftritten weit über 100
000 Euro an Instrumenten und Trachten auf der Bühne. |
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